Mein Warenkorb:

0 Artikel - 0,00 €
Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

0

Sabine Hinz Verlag

Deutschlandweit ab 100,- € Warenwert Versandkostenfrei bestellen

Mehr Ansichten

Zur Druckausgabe

E-Depesche 04*2014

Natron

Kurzübersicht

Natron - ein Alleskönner für Küche, Gesundheit und Haushalt

16 Seiten, A4, farbig, PDF (1,06 MB)
3,60 €
inkl. MwSt.

Sie haben diesen Artikel bereits gekauft.

Ihr Guthaben reicht nicht aus um dieses E-Paper per Sofortkauf herunterzuladen.
Hier können Sie Ihr Guthaben aufladen.

Ihr Download beginnt.
Die komplette Liste Ihrer Downloads finden Sie hier.

Wenn Sie durch Klick auf den Button "Jetzt Kaufen" bestätigen, kaufen Sie umgehend den Download-Artikel und der Betrag von 3,60 € wird von Ihrem Guthaben abgezogen. Sie können den Artikel dann sofort herunterladen.

Bitte lesen und bestätigen Sie die AGB sowie die Widerrufsbelehrung.

Abbrechen & Schließen

Vielen Dank für Ihren Einkauf

Ihr Download steht für Sie bereit

Zu Ihren Downloads

Details

Natron - Der (fast) in Vergessenheit geratene Alleskönner für Wohlbefinden, Küche, Haushalt und Gesundheit.

Unseren Großeltern war Natron bestens bekannt. Es gehörte fast so untrennbar zu ihrem Alltag wie Wasser und Brot. So benutzten sie Natronpulver auf vielfältigste Weise z.B. in der Küche, fürs Tee- und Kaffeewasser, zum Waschen der Hände, zur Edelstahlreinigung, zum Binden oder Abmildern unangenehmer Küchengerüche, zur Steigerung der Bekömmlichkeit des Essens, zum Backen (Backpulver), aber auch zum Putzen, Reinigen, Desinfizieren und zur Wasserenthärtung. Es war Kosmetik, Hautpflegemittel, Seife, Geruchskiller bei Schweißfüßen, Fleckenentferner auf Teppichen und Sitzmöbeln. Gleichzeitig war Natron unabdingbarer Bestandteil jeder Hausapotheke. Es wurde verwendet zur Linderung von Sodbrennen, bei Halsschmerzen, Insektenstichen und Sonnenbrand, zum Zähneputzen, als Mundwasser, aber auch als Heilmittel bei Rheuma, Arthrose und sogar Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Kaum vorstellbar, dass ein solches Mittel in Vergessenheit geraten kann. Es geschieht, weil die Industrie uns für all diese Anwendungen heute bunte und glitzernde Alternativen verkauft, mit denen sich eben Geld verdienen lässt. Mit Natron lässt sich nichts verdienen. Höchste Zeit also, die mannigfaltigen Nutzanwendungen allgemein in Erinnerung zu rufen.


Natron ist der volkstümliche Name für Natriumhydrogencarbonat (chemisch NaHCO3). Es handelt sich um ein weißes, kristallines, geruchsloses Pulver, das aus Natrium, Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauer-stoff besteht und das so auch – zumindest unter bestimmten Gegebenheiten oder an bestimmten Orten – in der Natur vorkommt. Ebenso vielfältig wie seine Verwendung sind auch seine volkstümlichen Bezeichnungen. So wird es u.a. (chemisch nicht ganz korrekt) „doppeltkohlensaures Natron“ genannt, „Natriumbikarbonat“ oder mit seinen Handels-namen „Bullrich-Salz“ oder Kaiser-Natron“ bezeichnet.

Schon den alten Ägyptern waren Anwendungen des Natrons bekannt – u.a. benutzten sie es zur Mumifizierung. Aus dem Land der Pharaonen hat das Pulver auch seinen Namen – in der dortigen Wüste Sketis kommt es nämlich natürlich vor (im Wadi an-Natrun, also „Natrontal“). Daraus rück-gebildet hat auch das Element Natrium (Bestandteil des Natrons) seinen Namen.

Natronpulver bildet mild alkalische Lösungen (je nach Konzentrationen pH-Wert ca. 8,5) und neutralisiert Säuren. Nimmt man es ein, bindet es im Körper überschüssige Säure. Daher wird es gerne bei Beschwerden eingesetzt, die durch Übersäuerung entstehen (Ausführliches im Themenhefter Entsäuerung). Eine der bekanntesten Nutzanwendungen des Natrons ist daher die Neutralisierung der aufsteigenden Magensäuere bei Sodbrennen.

Zusatzinformation

Autor Michael Kent und Lina Kempka
Seiten 16
Erschienen 11. Februar 2014

Sie könnten auch an folgenden Artikeln interessiert sein