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Sabine Hinz Verlag

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Monsanto (DVD)

Mit Gift und Genen

Kurzübersicht

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her.

Spieldauer: 109 Min.

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Details

Monsanto ist mit seinen Niederlassungen in sechsundvierzig Ländern weltweiter Marktführer für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) geworden.
90 % des heute angebauten Gensamens, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind Monsato-Produkte oder beruhen auf Monsanto-Patenten. Die Praktiken des Konzerns stehen weltweit in der Kritik der Betroffenen und Globalisierungsgegner.

Seit seiner Gründung 1901 wurde Monsanto wegen der Gefährlichkeit seiner Produkte in zahllose Prozesse verwickelt. Heute will Mansonto "alles Saatgut kontrollieren und macht alle Lebensmittel zu seinem Eigentum", sagt ein Bauer in "MONSANTO - mit Gift und Genen". In Indien hat Monsanto fast alle Saatgutfirmen für Baumwolle aufgekauft. Die Bauern können nur noch die viermal so teure, gentechnisch veränderte BT-Baumwollsaat von Monsato beziehen. Um sich das Saatgut überhaupt leisten zu können, müssen sie Kredite aufnehmen und fällt die Ernte schlecht aus sind sie pleite.

Auch den US-Sojaanbauern spielt der Konzern übel mit: Wie ein Betroffener es ausdrückte, "verbreitet Monsanto Ange und Schrecken unter den Farmern". Da es sich bei den Genpflanzen um patentieertes Saatgut - ein Art Kopierschutz - handelt, dürfen die Bauern nicht von der Ernte zurückbehalten, um es im nächsten Jahr anzusäen. Sie werden rüde von Monsanto mit der "Gen-Polizei" kontrolliert und bei Verstößen mit Prozssen überzogen.

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und Stellungnahmen von Geschädigten, Wissenschaftlern, Vertretern und Bürgerintitiativen, Rechtsanwälten und Politikern. Drei Jahre hat Regisseurin Marie-Monique Robin in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert, mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heut mächstigen Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren.

Das von Werbekampagnen aufgebaute Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns der "Wissenschaft des lebens" bekommt tiefe Risse. Dürfen Grundlebensmittel und ihr Anbau Ziel einer gnadenlos nach Monopol und Marktführerschaft strebenden Unternehmenspolitik sein?

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