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Sabine Hinz Verlag

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E-Depesche 17*2015

Freie, demokratische Schulen - Das Sudbury Modell

Kurzübersicht

• Die Schüler erfahren keine Zensuren und keine Bewertung von außen, sondern lernen, ihre eigene Leistungen und Fortschritte selbst zu erkennen.
• Individualität kann gelebt und bei Interesse von den Lernbegleitern unterstützt werden.
• Jeder einzelne trägt die Verantwortung für sein Handeln, aber auch ggf. für sein Nichthandeln und dessen Folgen, gegenüber sich selbst aber auch gegenüber der Schulgemeinschaft. 
• Wie kann man sich so einen Schulalltag in einer Sudbury Schule vorstellen?

20 Seiten, A4, farbig, PDF (1,88 MB)  

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Details

Wenn wir die netten Erfahrungen einmal abziehen, die wir mit unseren Freunden und Schulkameraden hatten, die Streiche, die wir ausheckten, den Spaß, den wir bei Ausflügen hatten usw., dann ist die verbleibende Erinnerung an unsere Schulzeit zumeist weniger angenehm. Den reinen Unterricht empfanden die meisten als bestenfalls langweilig (bei einem der netten Lehrer vielleicht auch mal unterhaltsam). Bei einem Lehrertyrannen jedoch konnte der Unterricht zur puren Folter werden. Seien wir ehrlich: Schule, das waren vor allem Fächer, die einen kein bisschen interessierten, das Erledigen von lästigen Hausaufgaben, das nervige Büffeln für Klassenarbeiten, Kopfschmerzen vor lauter nichtverstandenem Stoff. Vorsprechen beim Rektor, Einträge ins Klassenbuch, ungerechte Benotungen, Demütigungen vor der Klasse, öffentliche Vergleiche mit den Strebern ... all das gehörte zum Alltag! Und all das war schlimm, denn es zermürbte uns, kratzte jahrelang an unserer Seele, zerstörte unsere Kreativität, unser Interesse an Neuem, unsere Lust zu lernen, raubte also das Wertvollste, was wir besaßen: unsere Freude am Leben und Lernen. Menschen verdrängen das im späteren Leben gerne. Denn wer malträtiert wurde, muss vergessen, sonst hält er es nicht aus. So wiederholt sich alles. So hält sich das System namens Schule und unterdrückt Jahr für Jahr neue Generationen. Doch glücklicherweise gibt es immer wieder Ausnahmemenschen, die aus dem System ausbrechen und neue Wege erdenken, anhand derer sie aufzeigen, dass es auch besser geht. Daniel Greenberg und Mimsy Sadofsky etwa, die 1968 im Tal des Sudbury-Flusses bei Framingham (US-Bundesstaat Massachusetts) eine völlig neue Art von Schule ins Leben riefen. Nach deren Vorbild entstanden bis heute weltweit weitere Schulen. Was diese von herkömmlichen, hiesigen Bildungseinrichtungen unterscheidet und warum sie aktuell selbst eine Sudbury-Schule gründet, das verrät uns Depeschenbezieherin und Vollblutpädagogin Kathleen (Kathy) Sollmann-Hergert in ihrem folgenden Artikel.

Zusatzinformation

Autor Michael Kent, Kathleen Sollmann-Hergert
Seiten 20
Erschienen 20. August 2015

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