Mein Warenkorb:

0 Artikel - 0,00 €
Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

0

Sabine Hinz Verlag

Deutschlandweit ab 100,- € Warenwert Versandkostenfrei bestellen

Mehr Ansichten

Zur E-Paper Version

Depesche 10+11*2015

Woher kommt die Armut im Paradies?

Kurzübersicht

Das Rätsel der Armut im Paradies

Wie kommt es zu den Missständen in bezug auf Arbeit, Einkommen am schönsten Platz auf der Erde?
Lucy B. Maschler hinterfragte die Lage und ihr Outcome einschl. einer Lösung ist hier in dieser Depesche zu lesen.

32 Seiten, A4, Druckversion (Zeitschrift) 
Druck: schwarz/weiß

Lieferbarkeit Auf Lager

7,20 €
inkl. MwSt.
ODER

Sie haben diesen Artikel bereits gekauft.

Ihr Guthaben reicht nicht aus um dieses E-Paper per Sofortkauf herunterzuladen.
Hier können Sie Ihr Guthaben aufladen.

Ihr Download beginnt.
Die komplette Liste Ihrer Downloads finden Sie hier.

Wenn Sie durch Klick auf den Button "Jetzt Kaufen" bestätigen, kaufen Sie umgehend den Download-Artikel und der Betrag von 7,20 € wird von Ihrem Guthaben abgezogen. Sie können den Artikel dann sofort herunterladen.

Bitte lesen und bestätigen Sie die AGB sowie die Widerrufsbelehrung.

Abbrechen & Schließen

Vielen Dank für Ihren Einkauf

Ihr Download steht für Sie bereit

Zu Ihren Downloads

Details

Casamance

Lucy B. Maschler - Autorin - war mit ihren drei Söhnen vor gut einem Jahr in die südlichste Region des Senegal ausgewandert (in die sog. Casamance) und beschrieb die Misstände zwischen Einnahmen und Ausgaben. So bringt dort etwa ein Tag härtester körperlicher Arbeit auf dem Bau einen Tageslohn von rund 3,- Euro ein – wofür man sich dann gerade einmal eineinhalb Kilo Bananen oder weniger als eine Kilo Fleisch kaufen kann.
Die zentrale Frage, die sich aus unserem E-Mail-Kontakt ergab, war:  Wo setzt man an, um den Menschen am besten zu helfen?
Lucy sprach in der Folge mit vielen Einheimischen, stellte Fragen, beobachtete, hinterfragte die Zustände – und schrieb auf, was sie entdeckte. Herausgekommen ist dabei eine Afrika-Schilderung, lebensnah, bewegend, echt, authentisch, wobei Lucy eines der, wie ich finde, spannendsten Probleme unserer Zeit bzw. sogar unserer Existenz untersuchte:

In den hiesigen Massenmedien wird ein Afrikabild gezeichnet, das uns Europäern suggeriert, die Afrikaner seien quasi „selber schuld“ an den dort herrschenden Zuständen. Dabei wird gerne vergessen, dass es auf dem afrikanischen Kontinent keine Hungersnöte, Seuchen, keine Armut und kaum Kriege (höchstens Stammesfehden) gab, bevor Europäer sich aufmachten, dort „für Ordnung zu sorgen“ bzw. den „Eingeborenen die Zivilisation zu bringen“. Vielleicht zeichnen die westlichen Medien auch heute noch das Bild vom unfähigen Afrikaner, umdamit von vergangenen und gegenwärtigen Sünden abzulenken. Vielleicht aber auch, um Afrika in einem Zustand zu halten, in dem seine Ressourcen durch die Industrienationen weiterhin ausgebeutet werden können. Zu diesem Zustand der Abhängigkeit tragen herkömmliche „Entwicklungshilfeprojekte“ und sog. medizinische Hilfsmaßnahmen ebenso bei wie Kreditvergaben durch Weltbank & Co.

Doch nicht nur die Afrikaner müssen mit diesen Vergehen der westlichen Welt leben – auch wir müssen dies! Zeit also, die Einstellung in den Köpfen der Menschen zu ändern und statt „Entwicklungshilfe“, „religiöser Hilfe“ und „medizinischer Hilfe“ eine Form von Hilfe zu leisten, die den dortigen Menschen ihre Würde lässt und Zustände wirklich verbessert. Solche Hilfe leisten zu können, erfordert, sich mit den wahren, tiefer liegenden Ursachen zu beschäftigen. 

 

Zusatzinformation

Autor Michael Kent, Lucy B. Maschler
Seiten 32
Erschienen 9. Juni 2015

Sie könnten auch an folgenden Artikeln interessiert sein