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Sabine Hinz Verlag

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Depesche 04*2014

Natron

Kurzübersicht

Natron - der Alleskönner für Wohlbefinden, Küche, Haushalt und Gesundheit.

16 Seiten, A4, Druckversion (Zeitschrift)
Druck: schwarz/weiß

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Details

Natron - Der (fast) in Vergessenheit geratene Alleskönner für Wohlbefinden, Küche, Haushalt und Gesundheit.

Unseren Großeltern war Natron bestens bekannt. Es gehörte fast so untrennbar zu ihrem Alltag wie Wasser und Brot. Sie nutzen Natronpulver in der Küche, fürs Tee- und Kaffeewasser, zum Waschen der Hände, zur Edelstahlreinigung, zum Binden oder Abmildern unangenehmer Küchengerüche, zur Steigerung der Bekömmlichkeit des Essens, zum Backen (Backpulver), aber auch zum Putzen, Reinigen, Desinfizieren und zur Wasserenthärtung. Es war Kosmetik, Hautpflegemittel, Seife, Geruchskiller bei Schweißfüßen, Fleckenentferner auf Teppichen und Sitzmöbeln. Gleichzeitig war Natron unabdingbarer Bestandteil jeder Hausapotheke. Es wurde verwendet zur Linderung von Sodbrennen, bei Halsschmerzen, Insektenstichen und Sonnenbrand, zum Zähneputzen, als Mundwasser, aber auch als Heilmittel bei Rheuma, Arthrose und sogar Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Kaum vorstellbar, dass ein solches Mittel in Vergessenheit geraten kann. Es geschieht, weil die Industrie uns für all diese Anwendungen heute bunte und glitzernde Alternativen verkauft, mit denen sich eben Geld verdienen lässt. Mit Natron lässt sich nichts verdienen. Höchste Zeit also, die mannigfaltigen Nutzanwendungen allgemein in Erinnerung zu rufen.

Natronpulver bildet mild alkalische Lösungen (je nach Konzentrationen pH-Wert ca. 8,5) und neutralisiert Säuren. Nimmt man es ein, bindet es im Körper überschüssige Säure. Daher wird es gerne bei Beschwerden eingesetzt, die durch Übersäuerung entstehen (Ausführliches im Themenhefter Entsäuerung). Eine der bekanntesten Nutzanwendungen des Natrons ist daher die Neutralisierung der aufsteigenden Magensäuere bei Sodbrennen.

Zusatzinformation

Autor Michael Kent und Lina Kempka
Seiten 16
Erschienen 11. Februar 2014

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