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Hauptartikel von Kristina Peter (8 Seiten): So-ja oder So-nein?
»Die Werbetrommel für Sojaprodukte wird zügellos gerührt. Da heißt es, Soja enthalte pflanzliche Stoffe, die in ihrer Wirkungsweise menschlichen Hormonen ähneln. Mit Hilfe dieser Pflanzenhormone könne man Wechseljahresbeschwerden verhüten (einschließlich Knochenbrüchigkeit). Als Beweis hierfür wird der vorbildliche Gesundheitszustand asiatischer Frauen angeführt. Wer viel Soja esse, bekomme auch keinen Darmkrebs, Prostatakrebs oder Brustkrebs, heißt es. In Wirklichkeit aber macht Soja in der heute empfohlenen Dosierung und Qualität tendenziell dick, führt zu hormonellen Störungen, macht u.U. anfällig für Alzheimer, Gelenkerkrankungen und Allergien. Allein in den USA wird auf über 40 Millionen Hektar Soja angebaut (weltweit auf über 80 Millionen Hektar). 190 Millionen Tonnen Sojabohnen werden jährlich geerntet. Das meiste davon wird an Schlacht- und Milchvieh verfüttert. Der aller größte Anteil davon ist gentechnisch manipuliert. Die Sojabranche wird von gigantischen Großkonzernen kontrolliert – an ihrer Spitze thront Monsanto.«
Aus dem Inhalt:
• Soja, - die wandelbare Bohne
• Die Zusätze in modernen Sojaprodukten
• Die Rolle von Monsanto
• Tofuherstellung
• Soja macht dick und rund
• Wann und wie Soja gesund ist
• Sojaallergie
• Kranke Vögel durch Soja im Futter
• Der Anbau von Soja
• Umweltzerstörung und Regenwald-Rodung für Soja
• Wenn Soja, dann Bio
Dieser Artikel ist enthalten im Themenhefter Gentechnik
Außerdem:
• Zuschriften und Portraits
• Zivilcourage Vogelsberg
• Film: Der Geist des Geldes
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| Autor | Michael Kent, Kristina Peter |
| Seiten | 16 |
| Erschienen | Januar 2011 |









