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Hauptartikel von Sophia Pade (10 S.): Michael Jackson und die Hintergründe der Negativdarstellung
Sophia Pade, eine Künstlerin aus Dänemark, beschreibt in ihrem 10-seitigen Artikel die Hintergründe der Negativ-Presse im Fall Michael Jackson. Lesen Sie zum ersten Mal Informationen, die Ihnen die Massenmedien bisher vorenthalten haben, erfahren Sie Hintergründe, die bisher niemals ans Licht der Öffentlichkeit gelangt waren.
Der Artikel wird begleitet von einer Recherche von Michael Kent zum Hintergrund der ersten Anklage gegen Jackson, hier ein Auszug: »Wissen Sie, wie 1993 der "Fall" mit dem damals 13-jährigen Jordan Chandler zustande kam? Evan Chandler, ein bankrotter, geschiedener Zahnarzt, der seine Alimente nie bezahlte, ist neidisch auf das gute Verhältnis, das sein Sohn Jordan und seine Ex-Frau zum Superstar haben, den sie zufällig ein Jahr zuvor kennen gelernt haben und woraus ein enges, freundschaftliches Verhältnis erwachsen war. Evan Chandler sucht sich einen Anwalt, der noch verkommener ist, als er: Barry Rothmann, nahe daran vorbeispaziert, aus der Anwaltskammer zu fliegen, bezahlt niemals irgendwelche Schulden und Alimente - hortet aber gleichzeitig privates Vermögen über ein Konglomerat aus Scheinfirmen. Diese beiden "sympathischen Zeitgenossen" versuchen, Jackson zu erpressen. Als dies fehlschlägt, schnappt sich Papa Chandler seinen Sohn, setzt ihn unter dem Vorwand einer Zahnbehandlung auf Natrium-Amytal, also auf eine Droge, die hypnoseartige Zustände auslöst, und suggeriert seinem Jungen die sexuelle Belästigung durch Jackson. Danach schließen sie sich mit einem Psychiater zusammen. Dieser meldet den Vorfall der vermeintlichen sexuellen Belästigung ans Jugendamt, das Amt informiert die Polizei, die Presse kriegt Wind davon, der D-Zug kommt in Fahrt. Der Skandal dabei ist, dass es niemals irgendeinen einzigen echten Beweis gegen Jackson gab, sondern lediglich die Aussage des jungen Jordan Chandler, die nach einer "zahnärztlichen Behandlung" unter der halluzinogenen Droge Natriumamylat zustande gekommen war, gestützt von der nachfolgenden Beurteilung der Aussagen des Jungen durch einen Psychiater. Falsche Erinnerungen können übrigens leicht bei Menschen implantiert werden, wenn sie unter Einfluss von Natrium-Amylat stehen. "Es ist durchaus möglich einen Gedanken zu implantieren, einfach indem man eine Frage stellt" – bestätigt der Facharzt Dr. Resnick gegenüber dem GQ-Magazin.«
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| Autor | Sophia Pade, Michael Kent |
| Seiten | 16 |
| Erschienen | 16. Juni 2010 |


