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Sabine Hinz Verlag

Hyperaktivität -

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Hyperaktivität -

Warum Ritalin keine Lösung ist

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Kurzübersicht

Zahlreiche hyperaktive Kinder werden mit Ritalin behandelt, einem problematischen Arzneimittel, das bleibende Gesundheitsschäden verursachen kann. Barbara Simonsohn stellt die alarmierenden Ergebnisse ritalin-kritischer Untersuchungen dar. Als Alternative erläutert sie ein ganzheitliches Heilkonzept. Dieser informative Ratgeber hilft, die Lebensqualtität hyperaktiver Kinder und deren Familien auf organische Weise zu verbessern.

288 Seiten, Taschenbuch

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Eine knappe Million Kinder in Deutschland, darunter rund 80 Prozent Jungen, haben »ADS«, Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität. Viele von ihnen bekommen Ritalin, ein Stimulanz, mit zum Teil fatalen Nebenwirkungen: Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depressionen, Tics und auf Dauer eine Behinderung des Körper- und Gehirnwachstums aufgrund der Hemmung von Prolaktin, einem Wachstumshormon. Die Autorin Barbara Simonsohn beschreibt in ihrem spannend geschriebenen Buch, welche Nebenwirkungen Ritalin hat, und dass es sich um keine Ursachentherapie, sondern eine Zudeckmethode handelt: nach Absetzen von Ritalin, das wegen seines Suchtpotentials unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und in Drogenkreisen als »Speed« gehandelt wird, sind die Probleme des Kindes meist noch schlimmer. Der Grund: der körpereigene Speicher von Neurotransmitter ist durch die dauernde Aktivierung erschöpft, und: Medikamente sind Vitalstoffräuber. Kinder sind in der Regel noch nervöser, aggressiver und unaufmerksamer.


Die Autorin lässt es nicht bei Kritik an der Verschreibung von gefährlichen Psychopharmaka bewenden, sondern zeigt ursachenorientierte und gesunde Alternativen auf. Neben einer Vollwerternährung möglichst aus Bio-Anbau hat sich als einzelnes Nahrungsmittel zum Ausgleich von Vitalstoffdefiziten im kindlichen Gehirn besonders die wildwachsende AFA-Alge bewährt. In unseren Lebensmitteln ist nicht mehr das an Nährstoffen drin, was drin sein sollte, und am meisten leidet darunter das Gehirn von Heranwachsenden. Barbara Simonsohn bezieht sich nicht nur auf kanadische und amerikanische Studien, sondern hat auch selbst eine Studie mit 44 Familien durchgeführt, die über einen Zeitraum von zehn Wochen kostenlos die AFA-Alge zur Verfügung gestellt bekamen. Über die sehr ermutigenden Ergebnisse berichtet sie in ihrem neuen Buch. Daneben zeigt sie, was Eltern zu Hause und Lehrer in der Schule tun können, um betroffene Kinder zusätzlich wirksam zu unterstützen. Dazu gehören Entspannungsübungen, schadstofffreies Trinkwasser, allergiefreie Ernährung, mehr Rücksichtnahme auf die Besonderheiten von Jungen, ein positives Bild von Kindern, mehr sportliche Betätigung und mehr »quality time« mit den Kindern. Der Autorin ist ein spannendes Handbuch mit vielen praktischen Tipps gelungen, das nicht nur ADS-Kindern hilft, sondern auch das Familienleben und den Schulalltag verbessert, wovon alle Beteiligten profitieren können.

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Autor Barbara Simonsohn
ISBN 978-3442142040
Seiten 288
Einband Paperback